Nur für Mitglieder!Mitteilungsblatt Nr. 9

 

ZUM 27. FEBRUAR 1926


 

Aus einem Briefe Dr. Rudolf Steiners vom 30. Dezember 1924:

,,Ein Jahr lang trug ich in meinem Kopfe den Baugedanken des neuen Goetheanums mit mir herum. Die Umsetzung dieses Gedankens aus dem Holz, aus dem das erste Goetheanum gebaut war, in das künstlerisch spröde Beton-Material war nicht leicht. Da ging ich zu Beginn dieses Jahres an die Ausarbeitung des Modells. . . . Ich habe seit vielen Jahren in meinen anthroposophischen Schriften und Vorträgen zur Geltung gebracht, dass Anthroposophie nicht nur theoretische Weltanschauung ist, sondern dass aus ihrem Wesen ein besonderer Kunststil sich ergibt. Und weil das so ist, muss ein Bau für die Anthroposophie ganz aus dieser selbst herauswachsen.. . . . . Ich bitte Sie, mir zu glauben, dass dies unter dem Zwange einer eisernen Notwendigkeit geschieht."

gez. Dr. Rudolf Steiner. 

 

Der Dornacher Hügel mit dem Goetheanum-Bau, der Schreinerei und dem Atelier

Der Dornacher Hügel mit dem Goetheanum-Bau, der Schreinerei und dem Atelier